Frankfurt for Future – regeneratives Wirtschaften in Frankfurt
Es gibt sie bereits: Unternehmensnetzwerke für nachhaltiges Wirtschaften in Frankfurt. Doch noch sind sie vereinzelt, noch nicht Mainstream. Umso wichtiger ist es, bestehende Pionier:innen zu vernetzen und sichtbar zu machen.
Das sind die Aktionsfelder, in denen ihr als Unternehmer:innen die Transformation in Frankfurt konkret vorantreiben könnt:
1. Folge der Frankfurt-for-Future-LinkedIn-Gruppe
2. Nimm an den Vernetzungstreffen teil
- Seit 2023 treffen wir uns regelmäßig — bei Stammtischen, gemeinsamen Demo-Besuchen oder Vernetzungstreffen in der Villa Gründergeist.
- Das letzte Treffen fand am 13. Oktober 2026 statt: Schwerpunktthema: Unterstützung des Cityentscheids durch Unternehmen; Regionalgruppe System-Delta, KI for good.
(zum LinkedIn-Post)
3. Gemeinsame Forderungen statt Lippenbekenntnisse
Wir haben unsere Forderungen, Werte und Vision zum Thema „Regeneratives Wirtschaften“ gesammelt — festgehalten. Dies bildet die Grundlage unserer Veranstaltungen und Gespräche mit der Politik.
Ihr habt mit eurem Unternehmen bereits die Weichen auf regenerative Wirtschaften gestellt? Zeit, dass das Mainstream wird.
Faire Löhne, regionale Lieferketten, Einhalten der planetaren Grenzen — ihr habt euch entschieden, nicht länger zu warten. Genau deshalb gehört ihr zu Frankfurt for Future.
Wir stehen für eine regenerative, faire Wirtschaft, die dem Gemeinwohl dient — und die planetaren Grenzen respektiert, statt es nur zu zitieren.
Was das für euch bedeutet:
- Verantwortung, die wirkt. Ihr minimiert eure Umweltbelastung und bekämpft soziale Ungleichheit — nicht als PR, sondern als Prinzip.
- Kooperation statt Einzelkämpfertum. Wissen und Ressourcen teilen, statt jede Lösung allein zu erfinden.
- Einfluss, der über den eigenen Betrieb hinausgeht. Wir setzen uns gemeinsam für Rahmenbedingungen ein, die regenerative Unternehmen stärken — bei der IHK, in der Kommunalpolitik, auf Bundesebene.
- Vorbild sein, ohne allein zu bleiben. Eine Bewegung in Frankfurt, die wächst, weil ihr mitmacht.
78 Unternehmer:innen sind bereits dabei. Jede:r Einzelne macht das Netzwerk lauter — und die Forderungen schwerer zu ignorieren.
Macht mit. Nicht morgen. Jetzt. Werdet Teil des Netzwerks →
4. Austausch mit anderen Akteuren in Frankfurt
Nachhaltige Unternehmen in Frankfurt sollen eine Stimme bekommen — deshalb suchen wir aktiv den Austausch mit anderen Akteuren:
- Klimainitiativen & NGOs
- Stiftungen
- Politik & Verwaltung
- Presse
So haben wir unter anderem die Forderungen des Klimaentscheids unterstützt und gemeinsame Maßnahmen abgestimmt.
5. Veranstaltungen zum Mitmachen
- Wir haben uns dreimal in der Villa Orange getroffen, um die The-Week-Filme gesehen und gemeinsam diskutiert. Aus dieser Diskussion entstand die Idee einer deutschen Version — die wir über betterplace mit unterstützt haben. Heute gibt es sie.
- Anschließend haben wir weitere Klimabildungsformate ausprobiert. Unter anderem haben wir einen Climate-Fresk-Workshop (Klimapuzzle) veranstaltet und Maßnahmen zur Verbreitung dieses Formats abgestimmt.
- Gemeinsamer Auftritt auf Nachhaltigkeitsmessen: Beim Impact Festival haben wir — gemeinsam mit GWÖ und BNW — Gemeinschaftsstände organisiert.
- Im März 2026 hatten wir eine Unternehmerkonferenz mit 100 UnternehmerInnen organisiert. –> Konferenz des guten Wirtschaftens
- Im August haben wir einen Workshop mit 30 UnternehmerInnen in der Villa Gründergeist zu dem Thema „IT-Souveränität“ durchgeführt
- Wir planen Anfang 2027 eine weitere Unternehmenskonferenz „Frankfurt Next Economy“ für Unternehmen, Netzwerke und Initiativen um gemeinsam die Zukunftsfähigkeit der Frankfurter Wirtschaft zu gestalten.
6. Nachhaltigkeit in lokalen Netzwerken stärken
- 2024 haben wir uns bei einem Treffen im Glauburg-Café vorgenommen, Kandidat:innen bei der IHK-Wahl zu stärken, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen. Daraus wurde eine Wahlempfehlung, die wir über LinkedIn geteilt haben.
- Das Ergebnis: 22 Kandidat:innen von unserer Empfehlungsliste sitzen jetzt in der IHK-Vollversammlung. Damit bekommt das Thema Nachhaltigkeit innerhalb der IHK zukünftig mehr Gewicht.
7. Lobby for good
- Bundesebene über die BNW-Regionalgruppe Hessen — Schwerpunkt: Präferenz für nachhaltige und regionale Unternehmen bei Ausschreibungen, Kreislaufwirtschaft
- Landes- und Kommunalebene über die GWÖ-Regionalgruppe Frankfurt — Schwerpunkt: Ausgestaltung der Wirtschaftsförderung, Abstimmung mit Parteien zur Förderung gemeinwohlorientierter Unternehmen
8. Kampagnen, die wirken
- Aktuell unterstützen wir einen offenen Brief an die Bundesregierung zum Thema Erbschaftsteuer. Das Handelsblatt hat auch darüber berichtet. Ziel ist es, ein Signal aus der Wirtschaft zu senden und die Regierung aufzufordern, hier mehr Fairness zu schaffen. Wer noch mitunterzeichnen möchte, gerne hier
- Regionale Unterstützung der Kampagne „Nicht in meinen Namen„ des Bundesverbands Nachhaltige Wirtschaft: Stand Oktober 2026 haben bereits 1.209 Unternehmen unterschrieben und bei ihrer lokalen IHK protestiert
- 2024 haben wir an der Demonstration „Demokratie verteidigen„ teilgenommen und uns als unterstützende Organisation eingebracht
9. Best-Practices austauschen
Bei den Treffen und in der LinkedIn-Gruppe berichten UnternehmerInnen über Best-Practices für die Transformation in Richtung regeneratives Wirtschaften.
Diese haben wir in einem Trello-Board gesammelt.
Unternehmen für ein zukunftsfähiges Frankfurt
Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gelingen nur gemeinsam. Bei Frankfurt for Future vernetzen sich Unternehmerinnen und Unternehmer, die fair und regenerativ wirtschaften wollen.
- Austausch auf Augenhöhe: Wir teilen Wissen statt Konkurrenz.
- Gemeinsam Einfluss nehmen: In der Stadt, gegenüber der Politik und darüber hinaus.
- Vernetzung mit Initiativen: Wir bringen Unternehmen und Frankfurter Initiativen zusammen.
Du führst ein Unternehmen und willst Frankfurt mitgestalten? Werde Teil unserer Gruppe: [Jetzt mitmachen]