Ob Hitze-Sommer in Deutschland oder globale Klima-Gerechtigkeit – für spürbare sozial-ökologische Veränderungen braucht es mehr Kooperation.
Workshop „Mehr Kooperation für ein lebenswertes Frankfurt“
Donnerstag, 19. November 2026 von 18:00 – 21:00 Uhr, ab 17:30 Ankommen mit einem kleinen Imbiss
Ort: Villa Gründergeist, Gärtnerweg 62 in Frankfurt
Die Veranstaltung ist kostenfrei, wir freuen uns über Spenden für die drei nachfolgend aufgeführten Projekte.
Veranstalter:innen sind: Gemeinwohl-Ökonomie Frankfurt (GWÖ), Entwicklungspolitisches Netzwerk (EPN) Hessen e.V. und Werkstatt Ökonomie (WÖK)
Anmeldung: Bitte melden Sie sich formlos per Mail an bei jochen.mueller@econgood.org
Ziel der Veranstaltung ist eine langfristige und stärkere Kooperation zwischen vielfältigen Akteur:innen, um gemeinsam für einen sozial-ökologischen Umbau unserer Gesellschaft und Wirtschaft mehr Sichtbarkeit und Wirksamkeit erreichen zu können. Nach dem Hitzesommer starten wir mit den Themen Entsiegeln, Klimagerechtigkeit und biologische Vielfalt. Dabei sehen wir die Notwendigkeit und das Potenzial, im weiteren Verlauf auch die Zusammenhänge zu anderen wichtigen Themen herzustellen.
Beim Workshop stehen 3 Themen im Fokus, zu denen es auch jeweils eine Arbeitsgruppe geben wird:
1. Hitze-Inseln bekämpfen durch Entsiegeln und Begrünen
Die Initiative Main-Wäldchen stellt vor, wie öffentliche und private Flächen „abgepflastert“ und z. B. tiny forests für ein kühleres Frankfurt angepflanzt werden können. Als gemeinsames Event mit Ihrer Gemeinde, Ihrem Team oder einem Verein bringt es Menschen aktiv zusammen und sorgt gleichzeitig für Abkühlung, Wasserspeicherung und mehr Biodiversität.
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2. Die globale Perspektive und der Zusammenhang zu Klimagerechtigkeit
Das NETZ Bangladesch zeigt die Auswirkungen unseres nicht nachhaltigen Lebensstils und Wirtschaftens auf Menschen im Globalen Süden. In Bangladesch sind die Folgen der Klimakrise für viele Menschen bereits heute existenziell. Gleichzeitig entwickeln Gemeinden vor Ort Strategien und Lösungen, um den Herausforderungen zu begegnen und ihre Zukunft aktiv zu gestalten.
3. Religionsgemeinschaften für Nachhaltigkeit und biologische Vielfalt
Abrahamisches Forum: Religiös-nachhaltiges Bewusstsein und interreligiöse Kooperationen hinsichtlich des Umwelt-, Klima- und Naturschutzes werden immer bedeutsamer. Um dies zu verdeutlichen, werden wir das Projekt „Religionen schützen die Natur“ vorstellen und neue Wege der Zusammenarbeit ausloten.
Ablauf:
– ab 17:30 Ankommen mit einem kleinen Imbiss
– 18:05: Begrüßung: Jochen Müller, Annika Waymann und Joachim Langer
– 18:15: Impulse zu den drei Themen (jew. 5 min)
– 18:35: Arbeitsgruppen zur Vertiefung der Themen
– 19:45: Ergebnisse aus den AGs im Plenum – mit Fokus auf die übergreifenden Fragen
– 20:30: Abschlussrunde und Feedback,
– anschließend offener Ausklang, individueller Austausch und Vernetzung